Strahlentherapie

Die Strahlentherapie stellt im Gesamtkonzept der Tumortherapie neben Operation und Chemotherapie die dritte wichtige Säule in der Behandlung bösartiger Erkrankungen dar.
Bei der Therapie des Darmkrebs kommt die Bestrahlung beim so genannten Rektumkarzinom (Mastdarmkrebs) bei bestimmten Stadien zum Einsatz.

Im Erstgespräch werden Sie über den Sinn und Zweck der Bestrahlung, Akut- und Spätnebenwirkungen, Verhaltensweisen während der Therapie, Kombinationstherapien und über die Therapiedauer informiert.
Nach einer Planungs-Computertomographie wird der Behandlungsplan errechnet.

Auf den CT-Bildern zeichnet der Facharzt die zu behandelnden Zielvolumina und die zu schonenden Risikoorgane am Computer ein. Durch den Medizinphysik-Experten wird anschließend in Zusammenarbeit mit dem Facharzt die für den Patienten optimale Form bzw. Anordnung der Bestrahlungsfelder ermittelt und der Behandlungsplan für eine maximal effektive und schonende Bestrahlung erstellt.

Üblicherweise wird täglich von Montag bis Freitag bestrahlt. Fragen, die während der Bestrahlung auftreten oder Nebenwirkungen, die sich evtl. unter der Therapie entwickeln, können jederzeit mit den behandelnden Fachärzten besprochen werden.

Am Therapieende findet ein ausführliches Beratungsgespräch über die weitere Hautpflege, das Vorgehen nach der Strahlentherapie bzw. über die Tumornachsorge statt.